Persönlicher Rückblick
- info5796989
- 21. Nov. 2024
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. Mai 2025
Newsletter zum November 2024

Dieser Newsletter ist anders als die unzähligen, die ich bisher geschrieben habe! Er handelt u.a. von mir selbst.
Nicht das, was in meinen diversen Biografien nachzulesen ist, sondern das, was aus dem gegenwärtigen Augenblick entspringt - der sich allerdings schon länger vorbereitet hat - soll darin zum Ausdruck kommen!
Am 1. November 2024 (dem keltischen Neujahr!) sind es genau 35 Jahre, dass ich diesen Ort hier bezogen habe, im Rahmen meiner jungen Familie mit zwei ganz kleinen Kindern. Es war die Tat einer Pionierin, und ich kann wohl sagen, dass mir diese Eigenschaft geblieben ist bis zum heutigen Tag!
Fast alle meiner Tätigkeitfelder waren zum Zeitpunkt meines Eintritts darin noch am Beginn ihrer Wirksamkeit, sei es auf therapeutischem, pädagogischen, spirituellen oder künstlerischem Gebiet. Ich gab jeweils mein Ganzes, um den Karren mit ins Rollen zu bringen. Wenn er rollte, war da jedoch schon wieder ein neuer Ruf, dem ich folgte ... zu Recht folgte, wie ich meine - um darin meine vorhergehenden Erfahrungen einzubringen und zu verwandeln.
Ich erinnere mich gut an den Augenblick, als ich mit meinem letzten Lehrer und Mentor, dem slowenischen Künstler und Geomanten Marko Pogacnik, die steinernen Treppen vor San Zaccharia in Venedig whrend ich ihm einen Traum erzählte, den ich als junge Frau wieder und wieder geträumt hatte. Er blieb kurz stehen, blickte mir in die Augen und sagte etwas für mich völlig Unerwartetes: Du hast eine Aufgabe beim Erdwandel!
Nun, da ich ein Alter erreicht habe, in dem andere ihren Ruhestand genießen, sind meine Tage weiterhin voller Arbeit. Manchen von Euch mag es altmodisch erscheinen, wenn ich mich als Frau nach wie vor als Herz der Familie empfinde ... ich habe es so von meinen Ahninnen und von meinen indigenen Lehrern gelernt, und es entspricht meinem Innersten. Auch schiebt die moderne Gesellschaft unbezahlte Betreuungsaufgaben nach wie vor gerne den Großmüttern zu, die dies nun in zweiter Generation wieder tun - und es vielleicht sogar als Gnade empfinden!
Dem von Marko vor Jahrzehnten geprägten Wort der Geo- oder Gaiakultur (auch das muss einmal offen ausgesprochen werden: Dieses Wort ist vielfältig in Gebrauch ist und soll dabei oft etwas völlig anderes bezeichnen als von Marko intendiert) versuche ich gerecht zu werden auf sowohl beruflichem als auch familiärem Gebiet, und obwohl das ein Spagat ist, der viel Kraft erfordert, ist es dennoch eine äußerst fruchtbare Konstellation. Sind es doch auch gerade diese wunderbaren kleinen Enkel-Wesen, die immer wieder Ansporn dazu geben, sich für den Erhalt des wahrhaft lebendigen Lebens der Erde - Gaias - einzusetzen - auch und gerade, weil sie es so radikal verändert zur Zeit!
Ähnliches gilt für das Hüten dieses besonderen Ortes, der u.a. der Geopunktur (Steinsetzung) "Matrix des Lebens" Raum gibt, und der sich in den vielen Jahren zu einer Insel entwickelt hat, wo der Rhythmus des Lebens in fließender Angebundenheit an seine Ursprünge noch zu fühlen ist.Es war mir nicht in die Wiege gelegt, mich selbst und meine Tätigkeiten zu bewerben - ich musste es mühsam lernen, und gebe diesem Gebiet, welches durchaus einen großen Teil der Lebensenergie verschlingen könnte, nach wie vor weniger Raum als vielleicht vernünftig erscheint. Es ist nicht eine Frage der Nachlässigkeit, sondern der Priorität!
Nachdem mir mein Leben mehrere auf ihrem Gebiet wunderbare Lehrer/innen beschert hat, die mich auch persönlich sehr bereichert und geprägt haben, kann ich nun ohne Eitelkeit feststellen, dass ich selbst Reife und Kompetenz erreicht habe, die ihre Wirksamkeit in der Welt bereits entfalten und weiter entfalten sollen. Es hat sich in den letzten Jahren schon eine Richtung gezeigt, dass Menschen mich im Bewerben und Organisieren meiner Veranstaltungen und künstlerischen Tätigkeit unterstützen, und ich bekenne offen: Ich hoffe und vertraue, dass sich diese Entwicklung fortsetzt und intensiviert! Im Balancieren meiner Tätigkeitsfelder empfehle ich mich dem großen Begleiter der neuen Menschheit: Michael ... stets trachtend, meine Sensibilität zur Unterscheidung dessen, was von der geistigen Welt unterstützt wird und was andererseits nur persönlichen Ambitionen entpringt, offen zu halten.
Dabei zeigt sich meiner aktuellen Selbsterkenntnis eines immer klarer: Egal, welches Tätigkeitsfeld ich betrete - ich tue es stets als Künstlerin - und es wird stets transformatorisch sein!
Ich danke innig allen, die meine Arbeit bisher begleitet haben durch ihr Interesse, ihre Teilnahme/Mitwirkung und Unterstützung! Auf Workshops und Steinsetzungen in großartigen Landschaften und mit großartigen Menschen kann ich heuer zurückblicken, die im wahrsten Sinn des Wortes bewegend waren und hoffentlich weiterhin sind und sein werden!






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