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Geomantie und Gaiakultur

  • info5796989
  • vor 12 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit


Immer wieder taucht die Frage auf, wie denn die Geomantie und die Gaiakultur miteinander zu tun

hätten! Dazu braucht es wohl nochmals eine Definition der Begriffe!

Die Geomantie ist sehr alt, und je nachdem, wie man sie definiert, könnte man sie als so alt wie die Menschheit bezeichnen! Solange die Menschen die Erde, unseren Heimatplaneten, bewohnten, haben sie mit ihr eine Beziehung gepflegt, die über ein rein sachliches 3D-Verhältnis weit hinausging. Je nach Kultur hat man das Wesen bzw. Bewusstsein der Erde, das die alten Griechen Gaia nannten, angesprochen, verehrt, ihm dankende Geschenke dargebracht, und aus dieser Beziehung heraus Aussagen treffen können über ihre Eigenschaften. Es war den frühen Menschen völlig selbstverständlich, den Phänomenen des Lebens, und damit natürlich auch der Schöpferin selbst, nicht nur auf der materiellen Ebene zu begegnen. Ihr Körper wurde ähnlich dem menschlichen Körper erlebt, und ihre landschaftlichen Phänomene als mehrdimensionale Erscheinungen geheiligt.

Die Menschen waren imstande, unter die materiell sichtbare Oberfläche zu schauen und das

Wesenhafte sowie Energetische wahrzunehmen und damit entsprechend umzugehen.


Zu Zeiten patriarchaler Hochkulturen wurde dieses Bewusstsein immer mehr abgetrennt vom

allgemeinen Leben und stand in Form von ausgefeiltem Wissen hauptsächlich den Mächtigen zur

Verfügung. Kein Schloss, kein Königsgrab, kein Tempel wurde je ohne geomantische Grundlagen errichtet! Am rechten Ort, in der rechten Ausrichtung, im rechten Zusammenhang konnten all diese Bauten und Strukturen erst ihre volle Macht entfalten. Im Zusammenhang mit schwarzer Magie kam es leider nur allzu oft zum Missbrauch geomantischen Wissens. Das ist in unseren Ländern leider bis in die jüngste Vergangenheit hinein geschehen und hat der Geomantie einen schlechten und braunen Ruf verschafft.


Nach dem zweiten Weltkrieg haben visionäre Menschen wie etwa Paul Devereux, Blanche Merz oder Marko Pogačnik die Geomantie aus diesem beschmutzten Kontext herausgeholt und die sogenannte neue europäische Geomantie entwickelt. Ihr heilender Kern wurde wieder freigelegt und zu einer ganzheitlichen Praxis entwickelt, die insbesondere aus zwei Komponenten besteht: Der „Landkarte“ der feinstofflichen Phänomene sowie der Heranführung an eine erweiterte Wahrnehmung. So konnten Orte neu erschlossen und insbesondere auch Orte von überregionaler feinstofflicher Bedeutung identifiziert werden, sowie ein neuer Umgang, eine neue Beziehung des Menschen mit Orten und Landschaft entwickelt werden.

Inzwischen gibt es erfreulicher Weise viel gute Literatur zu diesem Thema im Buchhandel und im Netz.


Das Wort „Geomantie“ setzt sich aus dem Namen Gea (Gaia) der Erde sowie dem griechischen

„mantein“ für „weissagen“, „deuten“ zusammen.


Was aber ist die Gaiakultur und wie steht sie in Beziehung zur Geomantie?

Es gibt dazu verschiedene Zugänge, manche davon sprechen auch von Geakultur - zwei verschiedene Formen des Namens der griechischen Erdgöttin, welcher nun für das Bewusstsein unseres Planeten benützt wird.

Die „Gaiakultur“, die mir hier in der Zaunreiter-Akademie als Basis dient bzw. mich als Vision inspiriert, baut maßgeblich auf dem Werk des slowenischen Geomanten, Künstlers und Autors Marko Pogačnik auf. Über viele Jahrzehnte hindurch hat er geomantisch gearbeitet, geomantische Grundlagenwerke verfasst, aber auch insbesondere den aktuellen Wandlungsprozess Gaias dokumentiert und interpretiert. Als Künstler hat er sich stets für den großen kulturellen Kontext seiner Forschungen interessiert. Als Künstlerin fühle ich mich ihm hierin sehr nahe. Das Wort „Kultur“ ist heutzutage allzu oft kleinbürgerlich vereinnahmt. Es muss wieder viel, viel größer gedacht werden - und im Rahmen des epochalen Erdwandels noch größer!

Die Gaiakultur versteht sich als eine neue Form der „Pandemokratie“ (Marko Pogačnik), der nicht nur die Menschen, sondern alle anderen Geschöpfe – die sichtbaren und die

unsichtbaren – unseres Planeten angehören sollen! Dazu braucht es ein völlig neues Hineinwachsen in dieses für uns ungewohnte Miteinander, in Sphären, die nicht nur mit dem Wort „Natur“ beschrieben werden können.

Als Ausgangs-Ebene dafür dient freilich die Geomantie mit ihren Methoden und Erkenntnissen.

Die Gaiakultur ist eine umfassende Vision, die über punktuelle Ortsheilung, energetische Phänomene oder Maximierung weit hinausgeht und alle Bereiche des Lebens berührt.

Ein wichtiger Teil von ihr ist die Entwicklung einer neuen Sprache, welche uns mit den Wesenheiten der parallelen Welten verbinden kann. Das ist die Sprache der Kosmogramme, die Marko erforscht und entwickelt hat, und die wir etwa in Form von Gaia-Touch Körperübungen oder von Steinsetzungen anwenden.

Die Basis für die Gaiakultur ist das Bewusstsein, dass sich unsere eigene Transformation unmittelbar auf unser Umfeld auswirkt und unsere ungeteilte Präsenz sofort Prozesse in Gang setzt. Das riesige Liebes- und Bewusstseinspotenzial unseres Herzzentrums dient dabei als Kompass und Motor.


Literatur:

Die Gaiakultur erschaffen, Marko Pogačnik, Neue Erde

 
 
 

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