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Der Ortasee und sein Potenzial für die Neue Erde

  • Autorenbild: Barbara Buttinger-Förster
    Barbara Buttinger-Förster
  • vor 2 Tagen
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag




Ein Rückblick auf den Workshop mit Marko Pogačnik und Barbara Buttinger-Förster von 3. bis 7. Juni 2026


In meinem Blog zum „Prato Paradiso“ habe ich die Vorgeschichte zu diesem Workshop beschrieben, welcher dann im heurigen Juni stattfand.

Als ich Marko vom Bahnhof in Arona am Lago Maggiore abholte, wollte er dann gegen Ende der Fahrt beim ersten Ausblick auf den Ortasee aussteigen. Ich hielt mich im Hintergrund und stellte ihn innerlich der Landschaft vor. Nach kurzer Zeit sah ich ihn eine Bewegung mit Händen und Armen nach der Art der Gaia-Touch Übungen ausführen. Dann sagte er nur: „Ein Drachensee! Ich bin willkommen!“


Die Tage, an denen er – vorbereitend für den Workshop – diese Landschaft kennenlernte, waren schön und intensiv, und es zeigte sich, dass Marko meine Auffassung von diesem Landschaftstempel mit seinen wichtigen Orten voll teilte – eine gute Voraussetzung für die darauffolgende gemeinsame Arbeit!


Nach dem Ankommen der Teilnehmenden bildeten wir im Garten der Casa dei Padri unsere Gruppen- und Schutz-Sphäre. Der alte Palazzo und ehemaliges Kloster im Zentrum von Armeno war eine ideale Unterkunft für uns. Am Abend führte uns Marko durch eine Imagination, in der wir um unterstützende (Wetter-)Bedingungen baten. In dieser teilten wir unser Vorhaben genau mit und wendeten uns dabei insbesondere an die Luft- und Wasserwesen sowie den Mond. Trotz schwieriger Wettervorhersagen

hatten wir all die Tage ausnahmslos förderliche Umstände!


Am ersten Tag stiegen wir auf den Monte Barro, einen bewaldeten Hügel oberhalb von Pratolungo, der gemeinsam mit seinem Geschwisterberg, dem Monte di Carcegna und dem dazwischen liegenden Feenreich des „Prato Paradiso“ die Mitte des von uns besuchten Holons (Landschaftseinheit) bildet. Von seinem Gipfel aus, zu dem zuletzt ein schnurgerader alter (Pilger-)Weg führt, hat man einen überraschenden, wunderbaren Blick über den See, die Insel San Giulio und die vorgelagerte Halbinsel des Sacro Monte. Hier konnte die Gruppe eine erste Orientierung gewinnen.

Etwas unterhalb im Wald stehen mehrere große Buchen, doch die uralten, bizarren Maronibäume, mit welchen gemeinsam sie diesen Ort als einen Tanzplatz der Feen und Elementarwesen gehalten hatten, sind im letzten Jahr gefällt worden. Der Ort ist erstarrt in Schock und Trauer. Wir klatschen, um ihn aus seinem Schock zu lösen, und summen dann gemeinsam, um einen heilenden Impuls zu setzen.


Nachmittags geht es ins Zentrum der Ortasee-Landschaft – zur Isola San Giulio! Während der Nacht war Marko von seiner Tochter Ana aus der geistigen Welt berührt worden, sie bestätigte ihm die große Bedeutung dieser Insel mit deren dreifacher Herzfunktion. Bevor wir mit der Fähre übersetzen, führen wir die Bewegung durch, welche Marko als Willkommensgeschenk vom See erhalten hatte. Beide Hände

tauchen dabei mit großer, runder Bewegung von oben imaginativ ins Wasser ein und werden sodann weitergeführt, bis sie, mit den beiden Handrücken aneinander, zum Herzen kommen. Danach werden die Arme zur Welt hin geöffnet. Während der Fahrt imaginieren wir, uns direkt durch das Wasser zu bewegen – es stülpt sich auf und verbindet uns mit der atlantischen Qualität.


Auf der Insel angekommen, umrunden wir diese zuerst auf dem „Sentiero del Silenzio“, und erfahren sie als das Herzzentrum des Landschaftstempels Ortasee. Sie ist fast vollständig überbaut, hauptsächlich durch kirchliche Gebäude. Am hinteren Ende ist jedoch jenseits einer Steinmauer noch der ursprüngliche Fels zu sehen. Durch zwei kleine Öffnungen in der Mauer gehen wir da in unserer Vorstellung hinein und

tauschen danach unsere vielerlei beeindruckenden und in vielen Details übereinstimmenden Erfahrungen aus. Ich persönlich werde in einem Reich vielfarbiger, flüssiger Kristalle von dessen Zwergenhütern willkommen geheißen, die mich schließlich zu einem strahlenden kristallenen Ei führen. Dieser letzte Rest der einst völlig von Felsen bedeckten Insel birgt das Herzzentrum ihrer selbst. Die Legende erzählt, dass der missionierende heilige Julius (San Giulio) im 4. Jahrhundert die dort ansässigen Drachen vertrieben habe.


In der Basilika begegnet uns unter vielen anderen eindrucksvollen Dingen ein Fresko, das einen über und über von Augen übersäten Seraphen darstellt. An das Bewusstsein des Netzwerks der Seraphim als höchste kosmische „Hierarchie“ wenden wir uns schließlich in der Krypta, um die ursprüngliche Qualität der Insel als ein kosmisches Herzzentrum - vergleichbar demjenigen in der Basilika San Marco in Venedig – wieder zu beleben und zu öffnen. Hier, unter dem Sarg des heiligen Giulio, können wir eine

Verbindung in die tiefste Tiefe wahrnehmen – zu dem, was Marko als das in Liebe vollendete „Großmutter-Universum“ bezeichnet. In unsere Vorstellung weinen wir an der Hinterseite unserer Augen, zugleich steigen aus unserer Beckentiefe Funken auf und treffen in unserem Herzbereich mit unseren Tränen zusammen. Durch diese alchemische Fusion geben wir den Impuls zur Öffnung der eigentlichen Qualität und Aufgabe der Insel. Ich fühle mich durch diesen Vorgang zutiefst ergriffen, ja erschüttert. Ein inneres Erlebnis stellt sich ein, von dem ich erst werde herausfinden müssen, ob es sich auf die Zukunft oder auf ein vergangenes Leben bezieht. Jedenfalls bestätigt sich meine innerste Verbindung mit diesem Ort, an dem ich vor vielen Jahren im Rahmen eines Kunstprojekts rein intuitiv das letzte meiner 33 Tages-Figürchen begraben habe

(Tages ist der Name eines etruskischen Gottes). Mit tiefer Dankbarkeit, auch Marko gegenüber, nehme Ich die Erfüllung einer Mission wahr.


Abends spricht Marko über den Wandel der Erde und der Bilder, die sich die Menschen von ihr machen - u.a., um unsere Arbeit hier und insbesondere die überwältigenden Erfahrungen des Tages besser verstehen zu können.


Der darauffolgende Tag führt uns zum höchstgelegenen Punkt unseres Landschaftsholons: Auf den Berg Mottarone! Er ist bekannt als einer der schönsten Aussichtpunkte weit und breit, mit Blick auf fünf Seen, in die Poebene um Mailand und auf das hohe Gebirge um den Monte Rosa. Dieser ist heute gut sichtbar (- oft verhüllt er sich)! Ich nehme diese gewaltige Bergmutter wahr als ein riesiges Teleskop, das die

kosmischen Ebenen auf die Erde vermittelt. Wir verbinden uns mit ihr durch eine Atemübung.


Auf dem felsigen Grat (Drachenrücken) gehen wir abwärts, genau auf die tief unter uns liegende Insel zu, über mehrere steinige Schwellen, bis wir zu einem großen Doppelfelsen kommen. Daneben befindet sich ein kleiner Hain, in dem wir zuerst durch Aussenden silberner Bänder aus unseren Herzen mit den dort anwesenden Feen und Naturwesen Kontakt aufnehmen.


Zu unserem Erstaunen nimmt Marko in einem der beiden Felsen einen dort fixierten lemurischen Lichtdrachen wahr, der ursprünglich in der Halbinsel des Sees, dem jetzigen Sacro Monte, beheimatet gewesen und von den Feen hier „in Sicherheit gebracht“ worden sei, als durch die einsetzende Patriarchalisierung die Gefahr seines Missbrauchs entstand. Wir stellen uns rund um den Felsen auf, greifen imaginativ in ihn hinein, damit jede/r von uns einen Mikrokristall heraushole (der die Lichtkraft des Drachen trägt) und formen mit einer Geste der Hände daraus ein homöopathisches Kügelchen. Dann gehen wir weiter bis zu dem überaus eindrucksvollen Schalenstein auf der vordersten Kuppe und werfen unsere Kügelchen von dort weit hinunter zum Sacro Monte.

Anschließend machen wir die „Sternenwasser“-Gaia-Touch Übung, etwas oberhalb der Schalen stehend. Marko sieht währenddessen um die Schalen einen Kreis von Sidhe (Feenmenschen) stehen, der dasselbe ausführt wie wir. Es sei wohl der Ort dieses Rituals der Sidhe, und von hier aus werde der ganze Landschaftstempel versorgt. Ich sehe einen großen goldenen Engel über unserer Gruppe.


Unser nächster Erfahrungs- und Wirkungsort ist das „Prato Paradiso“, der Rest des einstigen Zeremonialplateaus, das der Ortschaft Pratolungo („Lange Wiese“) ihren Namen gegeben hat. Es hat vor mehreren Jahren Projektideen gegeben, um diese besondere Wiese zu nützen und zu schützen, die aber im Sand und Fliz unklärbarer Besitzverhältnisse verliefen. „Zufällig“ erfahre ich einige Tage vor dem Workshop, dass bereits vor hunderten von Jahren zwei Gemeinden und dann sogar zwei Bischöfe um dieses Areal stritten, bis ihr Streit sogar nach Rom getragen wurde! Inzwischen verwildert dieses kostbare Stück Land zwischen den beiden Hügeln Monte Barro und Monte di Carcegna, welches auf einer Seite zum Fluss Pescone abfällt. Dieser ist der Hauptzufluss des Ortasees, der am Mottarone entspringt (unterhalb „unseres“ Schalensteins) und die Lebensader dieses Holons darstellt. Gemeinsam mit meiner vor Ort lebenden Freundin und inspiriert von ihrer lebendigen Beziehung zur Landschaft, war auch ich in den vorbereitenden Jahren zu der Überzeugung gekommen, dass dieses

„Prato Paradiso“ eine Feenstadt, ein Reich der Sidhe birgt. Um es auf den Punkt zu bringen: Nach und nach haben wir immer mehr verstanden, dass SIE es waren, welche uns zu unseren Aktivitäten aufforderten und inspirierten!


Am Rand des Prato steht die kleine Wallfahrtskirche Kirche Madonna della Neve („Maria Schnee“), die ein angeblich heilkräftiges, bäuerliches Marienbild aus der Renaissance beherbergt. Dieses entstammt einer älteren Kapelle, die wohl einmal direkt am heutigen Prato gestanden hat. Marko sieht hier an der Kirchenfront den Eingang zu dem Bereich der Sidhe bzw. auch einem unterirdischen Labyrinth. Von hier aus gehen wir in unserer Vorstellung über Stufen abwärts. Viele der Gruppe gelangen in unterirdische Gänge und schließlich in einen großen, hellen Raum - offensichtlich der ätherische Bereich, in welchem die Sidhe ihre Stadt gebaut haben.


Um die ganze, auf mehreren terrassenartigen Ebenen angeordnete Wiese führt ein geheimisvoller Weg, den wir nun beschreiten. Ein Abstecher davon bringt uns zum „Faggio“, einer riesigen Buche mitten im Wald, jedoch auf einem künstlich angelegten kleinen Plateau. Zur Wahrnehmung machen wir die charmante und informative Übung „Dem Baum die Hand reichen“. Danach setzt sich die ganze Gruppe um den riesigen Steintisch vor dem Baum zum Austausch der intensiven Erfahrungen. Marko erinnert

uns an das gestern gesehene Wappen der Insel, des Hortus Conclusus (umschlossener Garten), auf dem ein einzelner Baum in der Mitte eines von einer Mauer umgebenen Bereichs steht. Marko sagt, DAS hier sei dieser Baum, und eigentlich stehe er in der Mitte des ätherischen Bereiches innerhalb des Prato Paradiso. Der Hortus Conclusus ist auch ein Bild für das Paradies. Wir gehen weiter auf dem Weg um den Prato-Bereich und an einem bestimmten Punkt nochmals von unten „hinein“ - wieder intensive und detaillierte Wahrnehmungen der Gruppe! Diese sind jetzt sehr ambivalent, u.a. von einer Teilung des Prato (z.B eine Hälfte weiß, die andere schwarz), jedoch auch von

intensiver Sidhe-Präsenz.


Zuletzt gehen wir direkt hinauf auf die Wiese, von welcher aus man vom See bis zum Mottarone-Gipfel das ganze Holon überblickt. Marko leitet eine Imagination an, bei der wir uns gleichzeitig oben auf dem Mottarone-Schalenstein und hier auf der Wiese stehend erleben. So verbinden wir die Sidhe-Präsenz auf dem Berg und in der Wiese.


Samstag vormittags fahren wir, nach etwas erfrischendem Regen, auf den Sacro Monte, die Halbinsel des Ortasees. Der Berg, zu dem wir die „Drachen-Kügelchen“ vom Mottarone aus geworfen haben, ist ein Ort der Quellen ursprünglicher Lebenskraft. Als einziger der vielen von der Kirche installierten „Heiligen Berge“ ist er nicht Jesus Christus, sondern dem Heiligen Franziskus von Assisi gewidmet. In 21 Kapellen bzw. Tempelchen wird hier mit Szenen lebensgroßer Figuren das Leben des Heiligen

dargestellt. Trotz der Skurrilität dieser Szenarien erkennt Marko darin eine Ausrichtung auf den Neuen Menschen hin, welchen Francesco verkörpert - der Mensch, in dem sich der Anteil der Natur und des Elementaren verbindet mit dem Seelenmenschen zu einer neuen Ganzheit. Nach Orientierung und Kennenlernen des Berges führen wir auf einer großen Wiese ein gemeinsames Ritual durch, um den „homöopathisch“ gesendeten Drachen wieder zu erwecken. Wir stellen uns dazu in einer Reihe von Paaren auf, die einander jeweils beide Hände reichen und mit erhobenen Armen eine Art Tunnel herstellen, durch den jeweils das hinterste Paar stampfend durchgeht. Währenddessen werden von der Gruppe durcheinander laute „Ha“, „He“, „Hi“, „Ho“ und „Hu“-Rufe getan.

Als wir die ganze Länge der Wiese in dieser Weise durchschritten haben, gehen wir zu einem anderen Platz, um das Ritual in Ruhe nachwirken zu lassen – nicht, ohne zuvor mehrere Luftsprünge getan zu haben, um uns selbst von unserer Drachenenergie zu „entrollen“!


Unterhalb der Hauptkirche, dem ältesten Gebäudekomplex des Berges, findet Marko ein verstecktes Plätzchen, wo wir ein weiteres Ritual durchführen, um den Berg unterhalb seiner Last der vielen Kirchen aufzulockern und neuen Raum zu ermöglichen.


Wir stecken dazu imaginativ unsere flachen Hände in den Berg und heben sie gemeinsam zweimal ruckartig an. Danach gehen wir in die Wahrnehmung und tauschen die beeindruckenden und berührenden Ergebnisse aus. Wir widmen uns nun den Gaia-Touch Übungen, welche wir u.a. auch deshalb gerade hier ausführen, um damit die in den 21 Kirchen/Tempelchen in Zusammenhang mit Schlüsselszenen aus dem Leben des

Franziskus thematisierten Qualitäten des Neuen Menschen zu unterstützen und dem Berg als ätherische Muster zu vermitteln.


An unserem letzten gemeinsamen Abend führt Marko uns imaginativ und in sehr berührender Weise nochmals durch die bisher besuchten Orte und Prozesse.

Der Abend klingt aus mit einem Glas Wein.


Das Ende unseres Workshops naht, Sonntag schon früh morgens sind wir am großen Wasserfall des Pescone im gleichnamigen Örtchen. Als wir eintreffen, geht genau im Winkel senkrecht über dem Wasserfall die Sonne auf. Marko betont die kreisförmige Felskomposition rund um das Wasserbecken, in der er ein Werk der Feen sieht. Dann spricht er von den drei Wässern: Dem stehenden in dem Becken, dem darauf herabfallenden Wasser, sowie dem ätherischen, wieder aufsteigenden Wasser, in dem sich die Feen befinden. (Übrigens berichtet der berühmte Wasserforscher Viktor Schauberger davon, dass die Seelen der Verstorbenen sich wasseraufwärts in Richtung der Quellen bewegen – ein altes Wissen des Böhmerwaldes!) Basierend auf diesen drei Wässern begeben wir uns in die Wahrnehmung des Ortes. Wie schon bei früheren Besuchen nehme ich eine große Wasserdeva wahr, welche sich auch anderen aus unserer Gruppe zeigt. Es ist ein langes, fast tranceartiges Verweilen hier. Eine Teilnehmerin berichtet, dass jede/r von uns ein Geschenk erhalten hätte. Dieser Ort ist bedeutend für das ganze Holon.


Unser letzter Besuch gilt den Kosmogrammsteinen, welche ich im letzten Herbst bei Freunden am Fuß des Monte di Carcegna gemeisselt habe.



Wir nähern uns zu Fuß, im Beisein der Hausleute spreche ich ein paar Worte zu der Entstehung und dem Inhalt der Kosmogramme. Die Teilnehmenden werden zur individuellen Begegnung mit den Steinen eingeladen. Es zeigt sich, dass sich das erste Kosmogramm (die aus drei Herzen bestehende Blume) ätherisch im gesamten Landschaftsholon wie eine große Blüte geöffnet hat. Zu dem Kosmogramm für die Mineralengel meint Marko, dass diese gerade jetzt verstärkt in die Materie eintreten, um diese auf die Mehrdimensionalität vorzubereiten!


Zurückgekehrt in die Casa dei Padri, lösen wir – wie anfangs im Hainbuchenkreis – unsere

Gruppensphäre wieder auf. Zuerst bedanken wir uns bei uns gegenseitig und bei allen Wesen, die diese besonderen Tage ermöglicht und so spürbar unterstützt haben. Dann stellen wir uns die Landschaft mit ihren Orten als hinter uns im Kreis stehend vor. Wir halten uns bei den Händen und treten mit dem linken Fuß einen Schritt nach vorne, um uns aus ihr herauszulösen. Danach machen wir mit dem rechten Fuß wieder einen Schritt nach hinten, wobei wir unsere Hände loslassen. Dadurch lösen wir uns auch aus der Gruppe und treten wieder bewusst ein in unsere Freiheit als Individuen.


Nachspiel:

Der Zug, zu dem ich Marko nach Arona bringe, fährt nicht wegen Bauarbeiten.

Zurückgekehrt in die Casa dei Padri, geht Marko sofort wieder an die Arbeit. In der Kirche der Casa lösen wir zu dritt eine Verstrickung aus der missionarischen Tätigkeit der früher hier ansässigen Patres. Danach arbeiten wir im Hainbuchenkreis noch in Form einer Aufstellung, die wir in den Kies zeichnen, an der Verbindung der Isola San Giulio mit anderen wichtigen Orten des Holons, mit denen sie – nun jenseits eines hierarchischen Prinzips – ihre Funktion als Herzzentrum teilt. Abends gibt es wohlverdiente Pizza über dem See. Ich erinnere mich dabei an meinen versäumten Flug nach meiner Meißelarbeit im Herbst. Man kommt nicht so leicht wieder weg von hier!



 
 
 

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